Sunday, 19. april 2009 7 19 /04 /Apr. /2009 11:05

Ich hasse Zeitdiebe!
Stocksauer kann ich werden, wenn mir von diesem ohnehin für vieles viel zu kurzen  24-Stunden-Tag auch noch wertvolle Zeit zweckentfremdet wird und ich noch nicht mal eine Möglichkeit habe, diesen Diebstahl zu  ahnden...


Zeitdiebstahl! – Ein Vergehen, das nie

geahndet wird…

… und doch die Wirtschaft jedes Jahr Milliarden kostet. Zeitdiebstahl tritt in sehr vielen

Formen auf, wie auch Zeitdiebe sehr kreativ sind.

Verkehrsstaus und Warteschleifen am Telefon gehören unbedingt dazu wie auch Wartezeiten

bei Behörden und Ärzten. Die beiden letzt genannten Institutionen stellen sich im Übrigen

keck hin und meinen auch ein unumschränktes Recht dazu zu haben – besonders Behörden,

wie ich meine. Auflagen und Bürokratie stehlen in Unternehmen Unmengen an Zeit.

Eine interessante These vertritt da, wie ich meine, Eric Abrahamson, der gegen das

Aufräumen ins Feld zieht. Das Interview, das Katharina Sekareva mit ihm über diese These

führte ist unbedingt lesenswert, unter…

"Aufräumen ist Zeitverschwendung"

01.05.2008 von Katharina Sekareva

Nieder mit dem Ordnungswahn: Unordentliche Menschen sind effizienter, glücklicher

und mächtiger, behauptet Eric Abrahamson in seinem Buch "Das perfekte Chaos".

Warum? Das erklärt der Management-Professor im Gespräch mit Junge Karriere.

http://www.karriere.de/beruf/aufraeumen-ist-zeitverschwendung-6929/

…kann man sich ein Bild davon machen.

Doch noch viel interessanter ist die Frage, wie geht man selbst mit Zeitdieben und Zeitfallen

um und schaltet sie möglichst aus. - Wenn auch nicht unbedingt Ordnung zu Zeitersparnis

führt, so doch auf alle Fälle perfekte Selbst-Organisation.

Mit den Fragen…

Welche Tätigkeiten kann ich miteinander verbinden?

Welche Termine kann ich logistisch kombinieren, dass keine unnütze Zeit mit

Fahrten verloren geht?

Welche zeitraubenden Routinearbeiten sind delegierbar oder lassen sich

streichen?

und vor allem…

Wie telefoniere ich effizient und konkret und erhalte schnell und umfassend die

erforderlichen Informationen?

….kann man schon sehr viel bewirken um mehr Zeit für eigentliche Kerntätigkeiten zur

Verfügung zu haben. Wer diese für sich selbst umfassend löst hat sehr viel Zeit gewonnen.


Launige Grüße

Die Stadtnomadin

von Stadtnomadin
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Sunday, 19. april 2009 7 19 /04 /Apr. /2009 10:58

 Eine Kollegin schrieb letztens ziemlich gereizt:

 

Es ist erschreckend!

 

So gut wie alles, was „die Linke" jemals gefordert hat, scheint jetzt Allgemeingut in der Gesellschaft geworden zu sein.

 

Das marktwirtschaftliche Fundament Deutschlands gerät gerade fürchterlich unter die Räder. Begriffe wie „Leistung", „freier Wettbewerb" oder „Selbstverantwortung des Einzelnen" mutieren fast schon zu Schimpfwörtern. Stattdessen dominiert das Vokabular des Sozialismus. Ein Beispiel gefällig?

 

Vor ein paar Tagen saß ich in einem Café unserer Kreisstadt etwas ermüdet nach nervtötenden Behördenterminen und wartete dort auf einen Geschäftsfreund mit dem ich verabredet war. Die Restauration ist sehr zentral gelegen und so auch in der Nähe vieler öffentlicher Einrichtungen  wie z. B. dem Amtsgericht der Kreisstadt.

 

Während ich wartete stürmten zwei junge Männer im Alter von vielleicht Anfang der Zwanziger in das Café, wobei der Eine von ihnen fürchterlich schimpfte und debattierte. Er war gerade vom Amtsgericht wegen erwiesener Schwarzarbeit zu einer für ihn empfindlichen Strafe verurteilt worden, und fühlte sich entsetzlich ungerecht behandelt, dass man ihn so „kleinen Fisch" überhaupt bestrafte, während man doch die „dicken fetten Bonzen" für lau davon kommen lasse.

Doch damit nicht genug...

 

Er verstieg sich zu weitergehenden Gedanken!

 

Unser Kapitalismus ist erbärmlich und schlecht. Der größte kapitalistische Gewinn fällt an denjenigen ab, der das größte soziale A******** ist. Es ist bestrebt seine Profitgier mit Kapital anderer zu stillen - Diesen Missstand wünschte ich behoben.

Was ich mir evtl. vorstellen könnte: Die Abschaffung des Erbens von Kapital. So hätte JEDER Mensch von Beginn seines Lebens gleiche Chancen und kann nicht das glückliche Händchen seiner Eltern übernehmen. Außerdem würde Geld viel effektiver von reichen Menschen investiert werden, da sie ihr Kapital möglichst vor dem Tod umsetzen möchten. Nach dem Versterben des Kapitalisten wird aller Besitz dem Gemeinwohl (dem Staat) zugesprochen.

 
Genauere Vorstellungen der Realisierung kann ich natürlich nicht machen, es ist (leider) nur eine Utopie. Etwas geschenkt zu bekommen ist nun mal nicht fair! Kleinere Schenkungen kann man verstehen, ganze Erbenimperien sind aber mehr als nur Ungerecht. Unser System das nur wenige Jahrzehnte alt ist verkraftet soviel Egoismus eben nicht. Ganz egal ob Papi Zeit hatte oder nicht, denn das vermissen ganz andere Schichten heute übrigens auch, auch wenn der Vater 250 Stunden pro Monat arbeitet um die Familie ernähren zu können. Es ist ein Märchen zu behaupten, oder es so rüberzubringen, dass nur Reiche viel arbeiten müssten und die Kinder wenig von Ihnen haben. Es ist nur eine Ausrede!

 

Da war sie mal wieder! Die Wut auf alle und jeden der in diesem Land noch Leistung bringt, Verantwortung übernimmt und Dinge bewegt, die auch vielen anderen helfen und nützen. Die Wut auf Wohlstand und Erfolg, auf freies Unternehmertum, das damit mal wieder unter Generalverdacht gestellt wird! ganz egal ob er und seinesgleichen durch Schwarzarbeit einen 350 Mrd. Gesamtumsatzschaden für Wirtschaft und Gesellschaft fördern.

 

Doch wie lange noch schauen wir dieser Beschimpfung und Kriminalisierung als freie Unternehmer eigentlich noch zu?

 

Wohin wollen wir das noch treiben lassen?

 

Wollen wir Sozialismus „light" oder freie Marktwirtschaft?

 

Die Wirtschaftskrise ist die Chance zum Gestalten!

 

 

Jetzt ist die Stunde freie Unternehmer zu zeigen wofür man Verantwortung trägt und wozu auch das Weitergeben von Verantwortung, Leistungsbereitschaft  und damit das Entstehen und Erhalten von Arbeitsplätzen gut ist.

 

Vielleicht würden einige jene Vorschläge zur staatlichen Vererbung ins Schwanken kommen, wenn der junge Mann in seinem Umfeld mit dort sicher auch vorhandenen Unternehmerkindern verkehrte, und deren Alltag ein wenig aus der Nähe betrachten würde.

 

Von klein an drehen sich dort die "Tischgespräche" nur um Geschäft, Firma, Geld, Investitionen etc. Der Urlaub wird, - wenn wirklich mal angedacht, - kurzfristig gestrichen, oder was oft noch krasser ist; die Kinder werden alleine "verschickt".

Viele dieser Kinder werden spätestens als Halbwüchsige daran gewöhnt als Bürohilfskraft oder sonst wie im Betrieb mitzuhelfen. Ob gewollt oder nicht, sei dahingestellt. Während ihre Schulkameraden ihren Hobbys nachgehen, arbeiten und wirken sie bereits im Familienunternehmen mit. Neidisch sind die Schulkameraden dann nur auf das mehr an Taschengeld, das jene haben, auf den Rest nie!


Die Ausbildungen dieser Kinder sind auch oft vorgezeichnet. Die Eltern können ihnen durch ihr verdientes Geld im eigenen Unternehmen bessere Startchancen schaffen. Ob die Kinder allerdings "Bock" auf die zielgerichteten Zusatzkurse neben den Schulen(Sprachen, Schreibmaschineschreiben, Wirtschaftsmathematik etc.) haben, auf Abitur und BWL-Studium, oder eventuell die zielgerichtete Lehre interessiert in dem Fall oft nicht.

Wie meist vorhergesehen übernehmen dann auch die Kinder den von den Eltern geführten Betrieb. Mit dem, was diese „Unternehmergeneration " auf der Basis ihres Erbes (auch oft sind die Großeltern beiderseits Unternehmer gewesen) erwirtschaftet hat, sind viele neue Arbeitsplätze im Laufe der Jahre entstanden. Mit den Innovationen der Kinder die wiederum Menschen Arbeit geben und gestalten können entsteht Neues und Tragkräftiges für die Zukunft von vielen. Uns ist das, was wir da geschaffen worden ist genauso "heilig", sein, wie die Ideen und das freie Gestalten mit Erfolg von heute und morgen. Die Werte, die geschaffen werden sind nicht nur in unternehmerischen Bilanzen zu lesen. Es ist die Zukunft, die da aufgestellt wird, die uns heute auch aus der Krise führen wird.

 


Dementsprechend bin ich HEUTE bereits der Meinung, dass das freie Unternehmertum vom einzelnen Selbstständigen bis hin zu den Großbetrieben VIEL für die Allgemeinheit leistet.

 

Ja es trägt für einen ganzen Haufen "Fremder Menschen" die Verantwortung, sorgt mit meiner Risikobereitschaft und Arbeitskraft dafür, dass eine Menge Kühlschränke und Töpfe täglich gefüllt werden können. Obendrein zahlt diese so gehasste Spezies auch noch eine Menge Steuern MEHR als derjenige, der sich aus der Verantwortung für diese Gesellschaft heraus zieht.

Und obwohl den Leistungsträgern ihr Unternehmerleben viel Spaß macht und Erfüllung bringt vergessen sie dabei die Last, die damit verbunden ist nicht. - Auch ihrer bisweilen nicht einfachen Kindheit als Unternehmerkinder können viele im Nachhinein sehr viel Gutes abgewinnen.

 

Doch bin ich sicher, dass alle, die wir uns zum Unternehmertum bekennen und es leben, dieses Leben bereits morgen "kündigen" würden, wenn alles umsonst wäre und nach unserem Tod nichts mehr von unserem Schaffen übrig sein wird, die aufgebaute und durch alle Lebenszeit geführte Firma und die damit geschaffen Werte und Ideen in "fremde" Hände fallen würde. Die gesamte unternehmerische Philosophie die uns dabei wichtig war, ist und bleibt mit uns zu Grabe getragen werden würde.....

Für einen Vollblut-Unternehmer wäre das Gefühl nach vorne betrachtet so, wie wenn man einer Mutter sagt, dass sie ihr Kind in staatliche Hände zur Erziehung geben soll, damit das, was bei raus kommt der Allgemeinheit zugute kommen kann und die Gesellschaft als Ganzes von diesem Kind profitieren kann. Eine unerträgliche Vorstellung, oder?

 

Aber vielleicht eine neue Utopie.......... würde der Staat künftig allen Eltern, die durch ihr eigenes Vorbild keine leistungsbereite, ehrgeizige und zielstrebige Kinder erziehen können (Arbeitslose) die Kinder wegnehmen und diese in staatlichen Einrichtungen "gesellschaftskonform" erziehen, hätten wir doch auch "angeglichene" Startlöcher für alle, oder?

 

Ist das der Sozialimus „light" dem heute alle so huldigen?


Ich finde ihn mit Verlaub abartig!
Ist der Egoismus des einzelnen Individuums nicht weit mehr Werte schädigend und zum Nachteil der Allgemeinheit?

 

Egoistisch wäre es, wenn ein Unternehmertypus z.B. mit seiner Qualifikation sich in irgendeiner Firma auf Sicherheit anstellen lassen würde, noch ein paar Jahre mit relativ geringem Risiko (in Bezug auf Kapitalverlust) und geringer Verantwortung (für viel weniger Leute als in einer eigenen Firma beispielsweise) es sich bequem machen würde, Dienst nach Vorschrift im Rahmen des deutschen Arbeitsrechts leisten würde, um dann in einigen Jahren Rente zu beantragen auf Kosten der nächsten Generation.


Unternehmertypen sind aber selten so egoistisch. Stattdessen schaffen sie mit dem, was ihnen durch Erbe mitgegeben worden ist von seinen Eltern, den Kompetenzen ebenso wie dem Kapital (Sicherheiten auf Kapitaleinsatz für Unternehmensgründung seinerseits) neue Arbeitsplätze für Menschen, die sich selbst NICHT verantworten möchten.


Unternehmer sein, Unternehmen leben heißt übrigens was ganz anderes als grade mal 250 Stunden Monatsarbeitszeit.

 

 Unternehmer ist man immer, in jeder Lebenssekunde, so wie es ist ein Vater oder eine Mutter zu sein, egal ob du gerade mit oder ohne Kind unterwegs bist, du siehst und hörst alles, was deinem Kind weiterhilft, du bist IMMER auf dem Sprung, wenn Kind ruft, auch tief in der Nacht, mitten im Urlaub...
Ein Unternehmer KANN keinen Feierabend machen, alles hinter sich lassen, die Gedanken, Ideen, die Sorgen um Mitarbeiter, Aufträge, Märkte beschäftigen einen Unternehmer rund um die Uhr.

Beim Arbeitnehmer läuft in der Freizeit der Krimi im Fernsehen, beim Unternehmer, wenn überhaupt, ein Nachrichtensender, beim Arbeitnehmer stehen ein paar Romane im Bücherregal, beim Unternehmer der "Vahlens", die Bücher von Prof. Gohsens oder Prof. Vogel.

 

Der Arbeitnehmer hört Radio beim Autofahren, der Unternehmer telefoniert mit der Freisprecheinrichtung oder lernt per CD Vokabeln einer Fremdsprache, oder hört per CD ein Hörbuch-Seminar ab, das er "dringend" braucht.

Den Arbeitnehmer siehst du entspannt drei Wochen in Mallorca oder sonstwo am Strand liegen, der Unternehmer gönnt sich ein verlängertes Wochenende im Businesshotel mit Wellness, das nahe genug an der Autobahn liegt, so dass sich noch "schnell" der eine oder andere Termin einschieben lässt.....


Es ist ein klasse Leben, dass wirklich verdammt viel Spaß macht. Vielen Unternehmern geht so, denn sie gestalten gerne. -  Aber so klasse, als dass sie sich das, was sie sich  ihr Leben lang aufgebaut haben mit vielen Malen "hinfallen und aufstehen", hohem Risiko, viel Verantwortung auch dann getan hätten und tun würden mit dem Wissen, dass bei einem Unfall (-Tod) meinerseits morgen schon alles in die Hände des Staates fallen würde, wohl ganz bestimmt nicht....

Zu einem Geschäftsimperium ist es gar kein so weiter Weg.


Ein jeder Mensch der eine gute tragbare Geschäftsidee und genügend von dem „Alpha-Tier" in den Adern hat, kann doch auch selbständig sein und mit seinen kaufmännischen Grundkenntnissen seinen Vertrieb in eigener Sache organisieren, sich sein eigenes Risiko absichern, sich seine eigenen Marktnischen suchen gehen, seine Märkte erweitern, den Kundenkreis vergrößern und in einiger Zeit seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und Arbeitsplätze schaffen für diejenigen, die eine schlechtere Basis hatten, weil die Eltern aus sozial schwachen Verhältnissen stammten und dem Kind statt wirklicher Betreuung und Zuwendung einen Fernseher ins Kinderzimmer gestellt haben anstatt ihm Kompetenzen zu vermitteln, wie man es aus Berichten der Sozialbehörden erfährt.

 

Gemeinsam mit diesen gesellschaftlich Benachteiligten, die ja nichts für ihre Defizite können und eine anerkennende und wertschätzende Behandlung verdient haben, somit also auch "fairen" Lohn (von dem man richtig gut leben kann), steht es dem neuen Unternehmer, der JEDER Mensch mit den beiden zuvor genannten Eigenschaften sein kann, frei, seinen Kindern ein Erbe zu verschaffen, das diesen das Leben erleichtern wird.

 

Diese Kinder können doch den Enkeln noch mehr weit mehr geben, wenn ein Unternehmen sich bewährt hat. Ja, und dann kann mit viel Engagement einer jeden Generation bereits in der 3. Generation das da sein, was man Imperium nennt.

 

Deutschland ist doch ein freies Land, es darf sich doch jeder sein eigenes Imperium schaffen! - Es lebe das freie Unternehmertum

 

In diesem Sinne

 

 

 

Eure Stadtnomadin 

 

 

 

 

von Stadtnomadin
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Thursday, 15. january 2009 4 15 /01 /Jan. /2009 21:51
Diese Frage stelle ich mir seit einiger Zeit und siehe da!
Da fällt mir doch ein nettes Artikelchen von einem netten Bekannten in diesen Tagen in die Hände, dass ich den geneigten Lesern im neuen Jahr nicht vorenthalten will.
Bekannte, ja es gibt auch nette Bekannte, dass sind die, die auch tatsächlich etwas sind anstatt nur etwas sein zu wollen. - Doch nun zur Lektüre:

        "Wer interessieren will, muss provozieren." 
                                  (Salvatore Dali, spanischer Maler 1907-1989)


 

„Bringen Sie ein Reiz-Thema und schon rauscht Ihr Bekanntheitsgrad durch die Decke zum Nulltarif“

 

Die Wellen schlugen hoch, als bekannt wurde, dass ein nicht mit Lametta gezierter und bisher nur in Insiderkreisen bekannter Werbetexter, einen Online Minikurs gibt für Selbermacher. Einfach mal so ein paar Textergeheimnisse für lau.

 

Hatte ich da etwa in ein Wespennest gestochen?

„Was nichts kostet ist nichts wert, wieso erzählt der was von Textergeheimnissen, hat der das nötig. Pfui, so was macht man doch nicht.“

 

Da tauchte plötzlich ein Pulk Werbetexter wie aus dem Londoner Nebel auf und zerriss sich die Mäuler. Das Gros kam aus der Hamburger Szene. Scheinbar ist da ein Nest. Es ging hin bis zum diskreditieren. Wohlgemerkt, die schnatterten plötzlich drauf los, obwohl sie mich gar nicht kannten.

 

„Hatte an diesen Tagen etwa mein Deo versagt?“ dachte ich.  

 

Das Beste an der Sache war, durch diese ganze Aktion, wurde ich über Nacht bekannt wie ein bunter Hund.

 

Immerhin hat das unprofessionelle Verhalten dieser ach so Cleveren auf einer sehr bekannten Business-Plattform für weit über 8.000 Zugriffe gesorgt.

 

Und dass dabei auch ein paar Aufträge für mich rumkamen, darüber brauchen wir ja wohl nicht zu reden.

Die wollten mir schaden und haben genau das Gegenteil erreicht. Herzlichen Dank für solch eine fulminante Gratis-Publicity. 

 

Sie wollen auch über Nacht bekannt werden wie ein bunter Hund? Das Rezept ist ganz simpel:

 

ð  Nehmen Sie eine Business Plattform,

ð  melden sich in einem dieser Foren an,

ð  bringen ein Reiz-Thema und der Samen geht auf.

 

Ihr Bekanntheitsgrad rauscht durch die Decke. Und et koscht nix, ist für null, zero, nada.  Auch wenn man über Sie redet, was soll’s. Bad News are Good News. Daran hat sich noch immer nichts geändert. Es klappt hervorragend und ist tatsächlich geschehen im Dezember 2008.

 

Mittlerweile habe ich erfahren, wieso die so reagiert haben könnten. Ja, Neid ist mit Sicherheit auch dabei.

 

Lassen Sie mich erklären wieso, denn…

 

…jetzt geht es um Ihr Geld

 

Einige von denen waren sogenannte Kreative. Sie kommen aus Agenturen oder arbeiten für Agenturen. Deren Problem ist, dass Sie fit sind in Imagewerbung und Slogans und was sonst noch alles dazugehört. Nur Imagewerbung ist eben nur  Imagewerbung. Dieser Markt ist hart umkämpft.

 

Immerhin wechseln in Deutschland pro Monat rund 100 Unternehmen mit mindestens einem sechsstelligen Werbeetat die Agenturen. Und die Halbwertzeit eines Marketingleiters beträgt gerade mal 7 Monate, erfährt man so aus Insiderkreisen. Hier geht es um jeden Mikrometer. Es geht ums nackte Überleben.

 

Und wenn dann noch der Britische Guardian berichtet, dass ein weltweit agierender Softdrinkhersteller die Anzahl der Werbeagenturen in Europa um 75% (von 16 bleiben nur noch 4) kürzt, dann weiß man, dass bei den Entscheidern stärker auf Effizienz geachtet wird. Die Umstrukturierung findet bereits im Januar 2009 statt.

 

Dann ergab eine Studie aus den USA, dass 90% der Marketer ihren Schwerpunkt auf 2.0 Anwendungen setzen wollen. 63% der Befragten suchen sich Werbeagenturen nach vorhandenen Web-2.0 Kompetenzen aus. 77% der Werbekunden wünschen sich von Ihren Agenturen eine strategisches Cross-Media-Denken und Kreativität sowie ein gutes Verständnis für die zu bewerbenden Zielgruppen.

Im Klartext, die Werbeagenturen fahren den Unternehmen zu wenig Umsatz rein. Die Kosten sind höher als der Ertrag.

Was bedeutet das nun für Ihre Werbung, wenn schon die ganz Großen gewaltig ihre Werbeetats kürzen und sich von den Werbeagenturen mehr Kreativität und Kundenverständnis wünschen?

Sie gehen ganz einfach die gleichen Schritte. Sie schauen nach, wo in Ihrem Werbeetat unnötig Geld verpulvert wird und schmeißen diese Geldfresser rigoros raus. Das wird an forderster Front Imagewerbung sein.

Wieso?

Weil Imagewerbung nicht verkauft. Mit Imagewerbung fahren Sie keine Umsätze rein. Imagewerbung liefert Ihnen keine messbaren Ergebnisse.

Sie zahlen zwar richtig gutes Geld dafür und wissen nie, was hinten dabei herauskommt.

Ihren Umsatz steigern Sie über eine andere Werbeart und zwar über Texte, die verkaufen.

Die Krux ist, von Verkaufstexten haben die meisten Werbetexter soviel Ahnung, wie ein Eichhörnchen vom Fallschirmspringen.

 

 

Glauben Sie mir gar nichts, überzeugen Sie sich selbst

 

Sie müssen mir das nicht glauben. Das können Sie selbst testen, wenn Sie mal einem von denen kritisch auf den Zahn fühlen. Überzeugen Sie sich selbst und fragen Sie nach Responsezahlen und Splittests und lassen Sie sich mal ein paar echte Verkaufstexte zeigen. 

 

Nun die entscheidende Frage: Für wen würden Sie sich entscheiden, wenn Sie Ihren Umsatz ankurbeln wollen?

 

Für einen Werbetexter der Ihnen kreative Imagewerbung schreibt oder für einen der Ihnen hilft, damit Sie mehr verkaufen?

 

Anders ausgedrückt, würden Sie lieber mit stumpfen oder rasiermesserscharfen Waffen in den Kampf ziehen?

 

In diesem Sinne

 

Bernfried Opala

Werbetexter für messbare Ergebnisse 

Gut gebrüllt Löwe! - Sage ich und ziehe wie stets um die Häuser

Die Stadtnomadin



von Stadtnomadin
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Tuesday, 9. december 2008 2 09 /12 /Dez. /2008 17:34

Hallo,

bei genauerer Betrachtung des vielen Medienbranchenvolkes muss ich heute feststellen:

Ego-Tripper-Erreger sind nur in äußerst seltenen Fällen heilbar.

 

Der eigentliche Keim sitzt tief.

Doch darüber sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig.

 

Liegt der Bazillus schon im Elternhaus, ist es das Überbewerten der eigenen Fähigkeiten, Reviergehabe, Stutenbeißen oder sind es andere niedrige Instinkte, Konkurrenzdruck, Rezession, die Angst, dass die Felle wegschwimmen?

 

„Meine Damen und Herren, ist es so?

Ach so, es ist der Neid.“

Wenigstens eine ehrliche Antwort.

 

Mitleid? Niemals, eher ein müdes Lächeln über so viel Arroganz, Überheblichkeit,  Selbstbeweihräucherung und gespielte Coolness. Letzteres ist schon lange out.

Selbst ein müdes Lächeln an diese armseligen Kreaturen zu verschenken, wäre schon eine allzu große Energie- und Zeitverschwendung.

 

Unterste Schublade, Menschen beleidigen, denunzieren, aburteilen.

Mitläufer knien vor den Gurus und küssen die Füße: „Ja Massa, Du hast ja so recht. Befiehl und wir gehorchen Dir aufs Wort.“

Was für eine Gruppendynamik, Herdentrieb, Urinstinkte, es riecht nach Blut.

Hallalie, es wird zur Hetzjagd geblasen.

 

„Haut drauf, dass es so richtig kracht. Komm, ich will auch mal. Ja, dass macht Spaß.

Was, der grinst noch? Gib ihm noch eine.“

 

Andersdenkende werden gleich mit (verbalen) Schlagstöcken niedergeknüppelt.

 

So was Ähnliches hatten wir schon mal.

Jetzt kriechen sie wieder aus allen Löchern.

Igitt, ist mir übel. - Bitte mal Handtuch und Seife.

 

Ihr unheilbaren Genossen, die Zeiten ändern sich schneller, als so manchem lieb ist.

Seit wachsam, manch einer von euch ist schon angezählt.


Wirklich unappetitlich diese Schlammschlachten!

meldet sich launig

Die Stadtnomadin

von Stadtnomadin
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Monday, 8. december 2008 1 08 /12 /Dez. /2008 16:46

Hallo!

 

Nur um es klar zu sagen, Leute! Schonzeit war gestern.

Die bestgehasste Stadtnomadin ist zurück. 

 

„City-Hopping“ ist zugegebenermaßen etwas Anstrengendes. Doch in einer Welt, die allenthalben von Globalisierung spricht und vielfach auch danach handelt ist das heute beinahe unumgänglich, sonst endet man irgendwann als langweiliger, unqualifizierter und engstirniger Gartenzwerg hinter allen Zäunen und ist nicht fähig mehr über dieselben zu schauen. Das ist einfach eine Tatsache.

 

Dass die Stadtnomadin im bundesdeutschen Bürokratiemief und dem langweiligen Einheitsbrei hiesiger Befindlichkeiten nicht verpasst hat, ist einem schnell bewusst. Ja, mehr noch, es drängt sich massiv der Eindruck auf, dass sich die Dinge allgemein wie auch im Besonderen eher verschlechtert haben. Gejammert wird allerdings nach wie vor vielerorts auf sehr hohem Niveau.

 

Tja, und kaum ist man wieder richtig bei allem und jedem auf dem Laufenden, da fällt einem so etwas in die Hände. Eine überaus geschätzte Kollegin, weil nebenbei auch noch höchst clevere Juristin, die sich um des Schreibens willen von Justitia hat beurlauben lassen sieht Grund zu launiger Schelte. Finden tut man ihre Strafpredigt auf XING in den Akquise-Foren.

 

Warum, das Ganze? Die in den Agenturen und im Medienbetrieb bis zum nervlichen Kollaps angespannte Alt-Texterriege greint und schimpf auf höchstem Niveau, weil einer, der es gewagt hat erfolgreich einen anderen Werdegang vorzulegen als bei ihnen üblich, umsonst mal einen guten Rat erteilt und das in teilweise  bei erwachsenen Menschen recht unüblich ungezogener Weise. Sind wir auf einer „Kloppe-Party“ von Dreijährigen?

Solche Szenen hatten wir doch schon vor ein paar Jahren, Männer müssen sich nicht dauernd wiederholen und Frauen auch nicht. – Das ist zum Sterben zu langweilig.

 

Was die Gute denn gesagt hat?  Hehe, ich will es den geneigten Lesern nicht  vorenthalten:


 

*kopfschüttel*

Ehrlich, ich hätte mir nicht träumen lassen, mich an dieser Diskussion zu beteiligen. Aber hier sind eine Menge Menschen versammelt, die offenbar glauben, sie alleine besäßen das allein selig machende Werbetexter-Geheimnis. So eine Art Texter-Evangelium.

Alle, die den Ideen dieses Evangeliums (auch "Texterschmiede" genannt) nicht sogleich Folge leisten, sind demzufolge "Ketzer" und gehören an den Pranger gestellt. So auch Profis, die die etwas andere Ausbildung genossen haben (und ich sage das völlig ohne Ironie). So auch Kollegen, die sich bereit erklären, in einem Gratis-Online-Workshop das Werbetexten (natürlich nur für "Selbermacher") ein bisschen zu erklären.

Mit welcher Arroganz meinen hier eigentlich die Diskutanten, andere diskreditieren zu können? Erzielen Sie mit Ihren ach so kreativen Texten dieselben Umsätze, meine Damen und Herren Werbetexter "adliger" (weil Texterschmiede-) Herkunft? Oder ist es Ihnen um die hehre Kunst zu tun - die Sie bei dem verunglimpften Herrn vermissen?

Oder (aber das kann ich mir bei Textern Ihres Formats nun wirklich nicht vorstellen ...) liegt es daran, dass Ihnen vom Eröffner dieser Diskussion dieser Job nicht angeboten wurde???

Ich bin sehr interessiert an Ihrer Antwort ... (jaja ich weiß, die Pünktchen sollen aus der Mode sein. Alles nur Gerede. Bei mir funktionieren sie noch.)

Gespannte Grüße
K.W.


P.S.: Beachte auch den Hinweis von

http://blog.maiertext.de/2008/.

(hier kürzlich von einem Teilnehmer gepostet):

" 88. Viele Kreative sind so überzeugt, dass sie gar nicht mehr wissen, wovon."

 

 

Unter:

 

https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=15631369;articleid=15833923
 

 

 

findet man das Original.


Macht sich ein neugieriger Leser nun die Mühe, den gesamten Diskussionsfaden mit 18 Seiten mehr oder weniger flachen Beiträgen durchzulesen, muss er mehrerlei Dinge feststellen.

 

Vor irgendwas scheint diese ganze Gesellschaft mit ein paar ganz wenigen Ausnahmen abscheulich Angst zu haben, sonst würde sie nicht so schmähend über jemanden herziehen, der die Dinge anders handhabt. – Ist es am Ende fairer Wettbewerb, der ihnen nicht gefällt?

 

Ferner haben viele gute Freunde der Stadtnomadin bereits gesagt, dass sie die Schreiber innerhalb dieser Diskussion niemals engagieren würden, denn ihnen fehlten die dringend erforderlichen Soft-Skills für gute Zusammenarbeit. – Vor allem waren es die Freunde, die tatsächlich international arbeiten. – Auch wäre Unreife gepaart mit Überheblichkeit keine gute Mischung für erfolgreiche Arbeit um für nachhaltige eigene Weiterentwicklung von Vorteil zu sein.

 

Ein wirklicher Schatz unter Stadtnomaden machte mich jüngst auf den Blog von Clayton Makepiece aufmerksam und hier speziell auf einen Satz in seinem vorletzten Beitrag:

 

See, when you read a promotion written by somebody else, you can approach it in one of three ways:

1.You can approach it in awe, feeling intimidated by the reputation of the writer

   or the sales campaign.

2.You can approach it with disdain — assuming that since you didn’t write it, it 

must be second-rate.

3.Or, you can approach it with an open mind, ready, willing and eager to

 learn anything you can from it.

I strongly suggest that the third approach is the only rational way to go.

 

 

Ich denke, dank Übersetzungsprogrammen überall im Internet wird jeder sich das ins Verständliche zurechtlegen können.


Jenseits deutscher Denke, wird mittlerweile vieles propagiert in Sachen Medien und vor allem auch in Sachen Textformaten, woran man offenbar in deutscher Engstirnigkeit und der Pflege der sensiblen Befindlichkeiten noch kaum gedacht hat. – Und dies gilt nicht nur für Werbeformen, sondern auch für Buchtexte, Internettexte, Ghostwriting und vieles, ja unsägliches mehr. Und nein, diese Dinge sind weder reißerisch, noch unseriös, noch suggerieren sie Dinge, die nicht da sind. –

 

Bei allem stellt sich nämlich die Frage, was gezielt der Kunde will, - und das ist Maßstab aller Dinge. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, der Krisen und der stagnierenden und rezessiven Märkte in allen Bereichen ist Ehrlichkeit, ehrlicher Umgang und seriöses Auftreten Grundvoraussetzung. – Welchen Weg jemand nimmt um sein Können zu erwerben, ist dem Kunden letztlich egal. Für ihn zählt das Ergebnis.

Daher ist dieses Gegreine wirklich deplaziert, es handelt sich dabei eindeutig um den Beißreflex gegen alles, was anders ist, denn solange die Betreffenden keinen erfolgreichen Text des von ihnen Verspotteten gelesen haben und einen entsprechenden Gegentext geliefert haben, stehen sie wirklich außerhalb jeden Rechts über den genannten Texter zu urteilen.

 

Ach, das ist nicht  nett, was ich da sage. – Ich war noch nie nett, sagen zumindest viele. Ich kann es gar nicht sein; das behaupten etliche Leute. Stadtnomaden sind einfach nicht nett – höchstens manchmal untereinander.

 

Die, die mich nicht kennen, würden mich vielleicht als vom Leben frustrierte Zicke mittleren Alters einstufen. Auch als personifizierte Verklemmung wurde ich auch schon betitelt. Na und! Ob ich verklemmt bin oder nicht, können die, die solche Äußerungen machen, genauso wenig beurteilen, wie die Herrschaften, die über einen fremden Texter herziehen, dessen Arbeit sie noch nie auf den Tisch bekommen haben. Das ist einfach so.

So, das musste einfach mal losgelassen werden.

Ich gehe 'n Kaffee trinken.

 

Die Stadtnomadin.

 

von Stadtnomadin
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